Trossingen: Neues Gemeindezentrum
Schön ist‘s geworden – das neue Gemeindezentrum in Trossingen! Als am Sonntag, 18. September, die Einweihung des neuen Gemeindezentrums der Freikirche Gemeinde Gottes in Trossingen erfolgen konnte, lagen mehrere Monate intensivster Arbeit hinter der Gemeinde. Wieviel Eigenarbeit da geleistet wurde, kann man nur erahnen, aber der Herr hat es sicher festgehalten und wird es jedem belohnen.
Dem Einweihungssonntag vorausgegangen war eine zweiwöchige aktive Zeit mit vielen Aktionen, um die Bevölkerung von Trossingen zu erreichen und auf Jesus hinzuweisen. Es gab unter anderem einen Männerabend, einen romantischen Eheabend, ein Panflötenkonzert von Weltklasse, einen Unternehmerabend, einen Jugendabend sowie einen Tag der offenen Tür. Auch war die sehr empfehlenswerte größte mobile Bibelausstellung Europas zwei Wochen lang in unserem Foyer zu bestaunen, die sowohl von Einzelpersonen als auch von einigen Gruppen und Schulklassen besucht wurde. In seiner Festpredigt am Sonntagvormittag äußerte Präses Erich Schneider den Wunsch, dass die Menschen, die hierher kommen, nicht ergriffen werden von einem besonders guten Programm, sondern von der Gegenwart Jesu. So wie die Herrlichkeit des Herrn damals bei Salomo den Tempel erfüllte, soll auch dieser Ort eine solche Offenbarungsstätte Gottes mitten in der stürmischen Brandung der Endzeit sein. Mit einem Segensgebet für die Gemeindeleitung schloss er seine zu Herzen gehende Predigt ab. Für den Nachmittag dieses Tages hatte Pastor Christian Krumbacher schon rechtzeitig gebeten, dass alle Gemeindeleute in den hinteren Rängen Platz nehmen sollten, um niemandem von außerhalb den Platz streitig zu machen. Recht hatte er, denn die Menschen strömten an diesem Nachmittag nur so herein, so dass selbst im Foyer bis in die hinteren Winkel Stühle gestellt werden mussten. Mit einem solchen Andrang hatte niemand gerechnet, aber es war einfach nur ergreifend und schön. Eine besondere Freude war es, Afrikamissionar Jürgen Rudolpf in unserer Mitte zu haben, der eben erst einige Stunden vorher eingeflogen war. In einer eindrücklichen Botschaft unterstrich er den Missionsbefehl Jesu und untermalte seine Ausführungen mit beeindruckenden Beispielen aus seiner Arbeit. Nun brachte der Bürgermeister der Stadt Trossingen seine Freude über den gelungenen Bau zum Ausdruck und sprach ein großes Kompliment dafür aus, dass das Zentrum in so kurzer Zeit fertiggestellt werden konnte. In den folgenden Grußworten von Präses Erich Schneider und einigen Pastoren der Gemeinde Gottes lag viel Fröhlichkeit, und es war große Dankbarkeit dem Herrn gegenüber zu spüren. Selbst Pastor Adolf Rutz hatte es sich nicht nehmen lassen, zu diesem Fest aus der Schweiz anzureisen und seine Grüße zu überbringen. Aber auch von den verschiedenen Freikirchen aus Trossingen sowie der Evangelischen und der Katholischen Kirche waren Vertreter anwesend, die ihre Segenswünsche zum Teil auf recht originelle Weise überbrachten. So hat die Christuskirche – die unseren vorherigen Gemeinderaum übernommen hat – als Geschenk für die Gemeinde drei Bäume in Israel pflanzen lassen, und die Baptistengemeinde übergab einen hebräischen Kuddusch-Becher mit dem Wunsch, dass der Segen Gottes immer überfließen möge. Der katholische Pfarrer hatte seine Geschenke in einem Netz verpackt, um daran zu erinnern, dass wir Menschenfischer sind. Weiter gab es Blumengeschenke, und der Inhalt von manchem überreichten Umschlag wird die Finanzierung des Gebäudes ein Stückchen erleichtern. Mit einem eindrücklichen hebräischen Segensgebet von Dr. Paul Schmidgall wurde der Gottesdienst abgeschlossen und alle Anwesenden noch zu einem kalten Büfett eingeladen. Schätzungsweise bis zu 400 Personen wurden jetzt verpflegt, und von den 1000 belegten Brötchen und den vielen Kuchen, die von vielen fleißigen Frauenhänden zubereitet worden waren, blieb kaum etwas übrig. Es war eine fröhliche Atmosphäre, und viele gute Gespräche fanden statt. Insgesamt gesehen war es ein Fest der Freude und Dankbarkeit dem Herrn gegenüber, der dies alles ermöglicht hat. So wie der Kinderchor sang: „In Gottes Haus sind offene Türen“, soll es in Zukunft sein, damit viele Menschen in diesen Gemeinderäumen den Herrn erleben und Errettung, Befreiung und Heilung erfahren. Bereits eine Woche später konnte die nächste Einweihung vorgenommen werden – nämlich die des neuen Taufbeckens. Es war gleichzeitig eine Bestätigung dafür, dass in letzter Zeit Menschen zum Herrn gefunden haben. Die zwölf Täuflinge – davon acht Jugendliche aus der Gemeinde sowie ein Ehepaar und zwei Männer – bestätigten mit fester Stimme, dass Jesus ihr Erlöser ist. Besonders eindrücklich war der Bericht des Bruders eines Täuflings, der viele Jahre für ihn gebetet hatte, bis dieser vor ein paar Monaten Jesus fand. Christian Krumbacher sprach mit seinem Predigtthema „Eile, rette deine Seele“ eindringlich auch die Menschen an, die an diesem Sonntag als Gäste und Verwandte der Täuflinge anwesend waren. Ja, schön ist‘s geworden, das neue Gemeindezentrum. Komm gerne mal vorbei und lass dich davon überzeugen! – Hanna Jäger
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