Die Losungen:

Psalm 105,1
Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern!
Apostelgeschichte 20
/Paulus sprach:/ Ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes.

Freudenstadt:

WakeUP 2011/12

 
Wie jedes Jahr konnte ich es kaum erwarten! „WakeUP“ Schon im Herbst beteten und fasteten wir ETS Studenten für diese außergewöhnlichen Tage und für die vielen Jugendlichen aus ganz Europa, die an diesem „Winterfest“ teilnehmen würden.
Und auch dieses Jahr sollte diese Zeit für alle zu einem geistlichen Highlight werden. Die Tage waren gefüllt mit großartigem Lobpreis, Anbetung, packenden Botschaften und tollen Workshops. Gott war mit seiner Gegenwart spürbar da und wirkte an den Herzen der Teens und Jugendlichen.


Sprecher waren diesmal Tom Madden (der internationale Leiter der Jugendarbeit der Gemeinde Gottes), Jimmy Hong (Bonn), Cornelius Beier (Böblingen) und Gideon Häußermann (Kiel).
Am ersten Abend sprach Jimmy von dem Ausmaß dessen, was Jesus für uns getan hatte. Unsere Schuld hätte wegen ihrer Größe von niemandem je beglichen werden können – außer von Jesus. Dem anschließenden Aufruf, sich neu Jesus hinzugeben, folgten viele Jugendliche.  
Am zweiten Abend ging es um Identität. Aus Jakob (übersetzt Betrüger) wurde Israel (der mit Gott streitet). Er bekam eine komplett neue Identität, trotz seiner Vergangenheit. So ermutigte Cornelius uns Teilnehmer, auch unser Versagen Gott zu geben und unser Herz erneuern zu lassen. Schließlich sprach Jimmy am vorletzten Abend davon, wie wir unser „Knicklicht-Christsein“ loswerden können. Er zeigte sehr anschaulich, wie das Leben von Petrus immer ein Auf und Ab war, bis er und die anderen Jünger vom Heiligen Geist erfüllt wurden. Viele Teilnehmer ließen daraufhin für die Geis-testaufe beten.
Neben der sehr dichten geistlichen Atmosphäre und den guten Inputs war auch der Spaßfaktor in dieser Woche sehr hoch. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen, und schon bestehende konnten vertieft werden. Interessante Workshops rundeten das Programm ab. Es ging um Themen wie: Mission, Heiliger Geist, Leiterschaft undSexualität (und was die Bibel dazu sagt). Ein besonderer Workshop war der Outreach, bei dem man das Gehörte gleich in die Tat umsetzen konnte. Einige Teilnehmer machten die Straßen Freudenstadts unsicher und erzählten den Menschen von dem, was sie mit Jesus erlebt hatten. Es begeisterte, anschließend die Zeugnisse dieser Gruppe von ihren guten Gesprächen zu hören.
Mich persönlich begeisterte besonders die sehr intensive Kleingruppenzeit, aber auch der vorletzte Vormittagsgottesdienst, bei dem Cornelius jeden Teilnehmer dazu aufrief, seine Gaben und Talente Gott zur Verfügung zu stellen und weniger auf das zu schauen, was man nicht kann, und vielmehr Gott, das, was man kann, ganz zur Verfügung zu stellen.Am letzten Tag des Jahres verabschiedeten sich alle Teilnehmer gebührend mit einem „Flash-Mob-Tanz“ (blitzartiger Massenauflauf) von Freudenstadt.
Im letzten Gottesdienst am Neujahrestag forderte Jimmy uns heraus, nicht „Schwanz“, sondern „Kopf“zu sein und einen Unterschied zu machen. Es bringe niemandem etwas, wenn man sich ständig über die eigene Gemeinde oder den geistlichen Zustand beschwere, wir müssen selbst aktiv werden und mit Gott als Partner die Welt verändern.
 Es gäbe noch so viel zu schreiben, aber dafür reicht der Platz einfach nicht. Dieses Jahr war mein 9. WakeUP, und die Begeisterung lässt einfach nicht nach. Ich freue mich, diese Freizeiten, welche für mich schon so ein großer Segen waren, tatkräftig unterstützen zu dürfen und ich hoffe, dies, so Gott will, noch viele Male tun zu können. Für all diejenigen, die nicht dabei waren – sorry – ihr habt echt was verpasst. Die gute Nachricht ist, es gibt bald wieder ein WakeUP und diesmals sogar in einer neuen Location, weil es in Freudenstadt zu eng geworden ist. Wenn das mal keine guten Aussichten sind…
                – Micha Acker